Traumhafte Lieblingsplätze – und häßliche Ecken. Schattige Hochhäuser, Autos, Gedränge, Werbeoverkill – und Sandstrände, Natur, weite Ausblicke, Musik. New York bietet einfach alles. Glas und Beton treffen hier auf bunte Vielfalt. Allein Manhatten vereint nur wenige U-Bahn-Stationen von einander entfernt so viele Gegensätze dicht an dicht, wie ich es selten erlebt habe. Plötzlich fühlt man sich wie in einer anderen Stadt. Die Menschen sind anders gekleidet und die Leute freundlicher – oder eben nicht.

Auch ein Beispiel: Kaum jemand scheint auf der Straße den anderen zu beachten, auch in der U-Bahn lächelt niemand einfach mal sein Gegenüber an. Und ja, ich habe mich nicht immer sicher gefühlt. Aber nirgendwo anders habe ich so oft gesehen, das jemand spontan seinen Platz anbietet, damit eine Familie zusammensitzen kann. Oder ein Paar. Oder eine Gruppe. Einfach so. Ganz selbstverständlich.

Mein Fazit: New York ist nicht unbedingt schön. Aber spannend! Die Vielfalt der Eindrücke kann einen überfordern, doch sie ist auch unheimlich inspirierend. Hier kannst Du in der Masse verschwinden – oder aber groß rauskommen. Und nirgendwo sonst dürften so viele, völlig unterschiedliche Menschen genau das finden, was sie suchen. Wenn sie denn suchen. Oder einfach offen für Neues sind.

Und eines findet man sowieso immer: den nächsten Starbucks…

Aber jetzt: Bilder, Bilder, Bilder. Eine kleine Auswahl aus rekordverdächtigen 1998 Fotos!
Ein paar stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Motive außerdem hier: http://blickwort.com/new-york-minimalistic/